Moin Leute,

wenn man in einer WG wohnt, in der man sich nicht nur auf dem Flur zunickt, sondern wo man auch mal abends zusammen kocht oder auch feiern geht, kann man sich darauf einstellen, dass man zwangsläufig einiges aus dem Leben der anderen mitbekommt. Das ist teilweise beängstigend, teilweise aber auch ganz praktisch.
Meiner Erfahrung nach braucht man sich in einer guten WG z.B. nie Sorgen machen, ob man jemand findet, um abends Party zu machen, wem man dann seine Probleme am Morgen danach ausschütten kann, oder wer einen aufbaut, wenn man nachts um 4 vor lauter Prüfungsdruck wieder einen Mental Breakdown hat. Ob man das immer will, ist natürlich eine andere Frage.

Wie oft bin ich morgens am Freitag aufgewacht und hab erstmal 3 Stunden lang mit meiner Mitbewohnerin den letzten Abend Revue passieren lassen, mal um die ein oder andere Lücke zu füllen, mal um einfach die peinlichsten Momente nochmal so richtig auszukosten. Nur um dann am nächsten Donnerstag alles wieder von vorne beginnen zu lassen.
Und ist es nicht auch schön wie die WG-Mitbewohner direkt zum penetrantesten Wingman mutieren, nur wenn man mal nebenbei erwähnt hat, dass die Kleine aus dem Studiengang ja eigentlich ganz süß sei. Der Vorteil, so spart man jede Menge an Therapiekosten.

Kategorien: WG-Life

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