Hoi zäme!

Hand hoch wer mit seinen Mitbewohnern schon lange über das Veranstalten einer WG-Party redet, aber es noch nie geschafft hat wirklich eine zu organisieren.

Bei uns in der WG ging das auch lange so, bis wir für ein Semester eine Austausch-Studentin aufgenommen haben. Wir wollten sie mit einer Party in unserer WG und in Chur Willkommen heissen und sie möglichst vielen Leuten vorstellen.

Wie beginnt man mit der Planung?
Wir haben damit begonnen ein Datum festzulegen, damit wir möglichst früh auch Kollegen von Zuhause einladen konnten. Denn auch unsere Freunde von Zuhause wünschten sich schon seit einer Ewigkeit nach Chur zu kommen, um den Ausgang und unsere WG zu sehen. Da wir eine ziemlich grosse WG haben, konnten alle gut 10 – 20 Leute einladen, damit waren es etwa 60 Gäste insgesamt.
Motto oder kein Motto?
Wir entschieden uns eine Motto-Party zu machen, bei der jeder sich verkleiden sollte, aber ohne grossen Aufwand: Es entstand das Motto „Hosenträger-Party“. Alle Gäste wurden gebeten sich dem Motto ensprechend zu kleiden und selber den Alkohol, den sie möchten, mitzubringen.

Da wir alle am Nachmittag vor der Party frei hatten, gingen wir gemeinsam einkaufen. Mischgetränke, Chips und Popcorn, sowie Zutaten für Sangria (Unsere spanische Austauschstudentin mixte Sangria nach dem Rezept ihrer Grossmutter… Mhhmmmmm).

Decoration is everything
Für die Deko hatten wir verschidene farbige Lichter und Lichterketten organisiert. Beim Einrichten kam bei uns schon Party-Stimmung auf und als Musik durch die Wohnung dröhnte, wussten wir, dass es eine tolle Party werden würde.
Parteyyy
Wir richteten eine Swiss-Shot-Bar ein, bei der mundart Musik lief, im Büro wurde Beerpong gespielt und im Wohnzimmer spielten unsere Gäste Trinkspiele mit Jasskarten. Auf dem Balkon wurden tiefgründige Konversationen beim Rauchen einer Zigarette geführt und in der Küche schöpfte man sich zum wiederholten Mal ein Glas Sangria ein. Witzige Fotos entstanden bei unserer Foto-Wand, bei der man sich mit verschiedenen Ascessoires verkleiden konnte.
Um etwa 01.00 Uhr verlagerten wir die Party ins Ausgangsviertel von Chur, damit auch die Nachbaren nicht zu lange mit Lärm belästigt werden.

Viele Gäste erschienen mit Hosenträger oder einer improvisierten Form davon, wie Kameraträger oder Spannset. Dies war immer ein gutes Thema für Smalltalk und brach das Eis unter den Gästen rasch.

Es war ein gelungener Abend, für den wir viele positive Rückmeldungen erhielten. Auch unsere Austauschstudentin lernte einige neue Leute kennen und lernte schweizer Begriffe wie „Proscht“. Wir werden sicher wieder eine WG-Party organisieren und das Motto dafür wissen wir auch schon, aber verraten es euch noch nicht. Äätsch!
(Wer weiss, vielleicht gibt es ja dazu wieder einen Blog-Beitrag 😉)

 

~ Nola Kellergan

 

Checklist für eine WG-Party

  • Musik-Boxen
  • Drinks & Becher (mit Klebeband und Eding zum Beschriften der Namen)
  • Snacks
  • Lichter
  • Deko
  • Foto-Wand
  • Motto
  • Beerpong-Tisch
  • Trinkspiele (siehe auch Blogbeitrag „Never have I ever„), Jasskarten, UNO, …
  • Info an Nachbaren
  • Entsorgung

Kategorien: WG-Life

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