Hoi zäme!

Wer schon einmal in einer WG gewohnt hat weiss, dass nicht jeder den gleichen Sinn für Sauberkeit hat. Mal ehrlich, wer putzt denn schon gerne? Ausserdem fehlt jedem  dafür die Zeit, besonders in der Prüfungsphase…

Ich empfehle auf jedenfall, dass man mit den Mitbewohnern – an einem gemütlichen Abend bei einem Glas Rotwein – über das Sauberhalten der Wohnung spricht. Doch was ist der beste Weg dazu? Ein Putzplan oder geht es auch anders?

Für einen Putzplan spricht, dass die verschiedenen «Ämtli» gerecht verteilt werden können, man pro Woche nur einen Teil der Hausarbeit machen muss und jeder weiss was er zu tun hat. Ein Putzplan kann sehr gut funktionieren oder eben auch nicht.
Beispielsweise habe ich in einer WG gewohnt, in der sich eine Mitbewohnerin nicht an den Plan gehalten hat und alle anderen schon. Wir mussten oft ihren Part übernehmen und das führte zu Unstimmigkeiten. Da wir den Putzplan mit der App «Flatastic» geregelt haben, hinkte der Plan jeweils hinterher und stimmte am Schluss überhaupt nicht mehr.

Ich kann die App trotzdem sehr empfehlen, da ich auch schon ein positives Erlebnis mit dem Putzplan über die App gemacht habe. Wenn alle mitmachen funktioniert es sehr gut und macht Spass, da man den anderen ein «Like» vergeben kann, wenn sie geputzt haben. Ausserdem findet man eine Einkaufsliste und eine Kostenabrechung in der App.

Ohne Putzplan geht es natürlich auch. Man sollte darauf achten, dass es ausgeglichen ist. Es funktioniert nur, wenn es für alle wichtig ist, die Wohnung sauber zu halten, denn es wird schwierig wenn ein Putzfanatiker und ein Messie zusammen wohnen…

Es kommt eben immer auf die WG-Typen an.

~ Nola Kellergan

Kategorien: WG-Life

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